INSPIRATION / LEBENSFREUDE

Kreativ mit der Lexikonmethode

Manchmal ist es zum Verzweifeln. Irgendwie steckt man in einem Gedankenprozess fest und bekommt einfach keine guten, neuen Ideen. Auf der Suche nach einem originellen Einstieg für deine Präsentation, einer Rede oder einem knackigen Text schreibst du dir auf, wofür du genau die Idee brauchst. Yoga ist da sicherlich ein probates Mittel, das ich auch schon ausprobiert habe. Sitzt du allerdings im Büro, könnte das ein bisschen seltsam bei den Kollegen ankommen. Was also tun? Ganz einfach.

Probier’s mal mit der Lexikonmethode. Du nimmst irgendeinen Roman, eine Zeitschrift oder eben ein Lexikon, schlägst mit geschlossenen Augen eine Seite auf und setzt deinen Finger irgendwo hin. Dieses Wort ist deine Basis, egal wie doof oder unpassend es dir in diesem Moment erscheinen mag. Angenommen, du landest bei dem Wort „Schaf“, schreibst du ungefiltert alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt („Dr. Dolittle, Heidi, Milch, Gras, Berge“, usw.). Dann gehst du den Text durch und suchst nach Hinweisen auf gute Ideen. Übrigens funktioniert das Ganze auch mit einem willkürlich ausgesuchten Bild. Wähl dazu einfach ein Magazin oder Foto auf deinem Handy mit geschlossenen Augen aus und mach dir spontan und frei Gedanken dazu. Wenn du deine Fragestellung mit dem zufällig ausgesuchten Wort oder Bild kombinierst, kommst du leichter auf ungewöhnliche Verknüpfungen, als durch starres Nachdenken. Probier’s aus. Du kannst mir ja berichten, wie es dir ergangen ist.

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